
Fürst Nymphenburg-Fohlen heiß begehrt in Verden
Heiß begehrt waren die Fohlen aus dem Debüt-Jahrgang des Fürst Nymphenburg bei der 35. Hannoveraner Fohlenauktion in Verden. [mehr]
Die Rekordzahl von insgesamt 14 Youngstern hatte die Zulassung zu Europas größter Fohlenversteigerung erhalten. Für 11.000 Euro wurde der dunkelfuchsfarbene Fürst Nymphenburg-Waterford-Hengstanwärter Fair Play aus dem Züchterstall von Hans-Peter Osmers, Oyten, an Kunden aus Bayern zugeschlagen. Bekannte Aufzüchter aus Österreich legten 10.000 Euro für das Hengstfohlen Fürst Flipper (M. v. Wolkentanz) an, das Walter Slink gezogen hat. Teuerstes Stutfohlen des Fürst Nymphenburg war mit einem Zuschlagspreis von 9.500 Euro Falabella (M. v. Rubinstein, Z.: Christiane u. Herbert Vick, Tespe). Kunden aus Schweden sicherten sich für 7.500 Euro die von Dr. Roland Tronicke gezogene Fürstin Sonara (M. v. Don Crusador). Jeweils 7.000 Euro kosteten Fort Knox (M. v. Don Frederico, Z.: Martin Cordes, Wittorf) und Ferro-Deern (M. v. Brentano II, Z.: Karsten Asendorf, Morsum). Die weiteste Reise steht Franziska bevor. Die Fürst Nymphenburg-Weltregent H-Tochter aus der Zucht von Gretus Buss, Verden, wurde an Kunden aus Australien verkauft.
„Die Fohlen des Fürst Nymphenburg setzten sich zunächst auf den Schauen im Hannoveraner Zuchtgebiet und nun auch bei der Auktion in Verden überragend in Szene. Besonders hervorzuheben sind nicht nur Typ, Korrektheit und Bewegungsqualität, die Fürst Nymphenburg durchschlagend vererbt, sondern auch sein sehr menschenbezogener Charakter“, freut sich Helmut Freiherr von Fircks, der den Dunkelfuchshengst zusammen mit dem Niedersächsischen Landgestüt in Celle besitzt. Fürst Nymphenburg (v. Florencio I-De Niro-Argentinus) war 2007 Dressur-Reservesieger in Verden und gewann im Jahr darauf überlegen seine HLP in Adelheidsdorf. Unter Wolfhard Witte erreichte er außerdem Silber beim Hannoveraner Reitpferde-Championat und nahm am Bundeschampionat teil.

